Berichte über Veranstaltungen

Konfirmation 2017

Bei prächtigstem Frühlingswetter durften unsere vier Konfirmandinnen, Nadine, Claudia, Samira und Mirja ihre Konfirmation feiern. Zu ihrem Konfirmationsthema:«Träum nicht dein Leben - lebe deinen Traum» haben sie mit viel Engagement ein Theaterstück umrahmt mit wunderschönen musikalischen Beiträgen mit Gesang, Klavier und Geige vorgetragen. Pfarrer Edi Aerni und der Kirchenratspräsident, Frank Gross, zeigten den vier Konfirmandinnen auf, was es bedeutet, seinen Traum zu leben oder sein Leben zu träumen. Nicht immer gelingt es, seinen Traum zu leben. Es gibt Träume, die verwirklicht werden können und Träume, welche Träume bleiben...

Beim anschliessenden Apéro und dem Platzkonzert der Harmoniemusik Netstal beendeten die Konfirmandinnen zusammen mit ihren Familien ihre gemeinsame Konfirmationszeit. Sie sind sich einig, dass sie ein schönes Konfirmandenjahr miteinander verbracht haben, und somit auch mit etwas Wehmut auf die gemeinsame Zeit zurückblicken.

Wir wünschen den vier Jugendlichen alles Gute und Gottes Segen auf ihrem weiteren Lebensweg. Möge stets eine schützende Hand über ihnen wachen!

Kinderweihnachtsfeier 2016

Die Kinderweihnachtsfeier fand in unserer gut besuchten Kirche mit dem Krippenspiel «Ein Kind ist euch geboren» statt. Die 1. bis 6. Klässler gestalteten unter der Leitung von Pfarrer Edi Aerni und der Katechetin Susanne Marti das Krippenspiel in zwei Bildern, welche von gesanglichen Beiträgen der Religionskinder umrahmt wurden. Lukas Dettwiler begleitete die Kinder mit der Gitarre. Pfarrerin Dagmar Doll aus Glarus leistete einen Beitrag zum Thema Guetzli, und die Kinder durften allen Anwesenden während der Feier Weihnachtsguetzli verteilen, während dessen Dominik Berchten die Aktion mit besinnlichen Klängen am Klavier umrahmte. Die Feier fand ihren Ausklang mit dem Lied: Stille Nacht, heilige Nacht, welches von der ganzen Gemeinde gesungen wurde. Alle anwesenden Kinder erhielten ein Brotteigmüsli, und Erwachsene als auch Kinder konnten sich nach der Feier auf dem Chilcheplatz mit Glühwein und Punsch aufwärmen und den Sonntag bei gemütlichem Beisammensein ausklingen lassen.

 

Linden auf dem Chilcheplatz

Der Chilcheplatz vor der Reformierten Kirche Netstal wird von zwei Lindenbäumen umsäumt, welche in den 80er-Jahren gepflanzt wurden. Während den vielen Jahren, in denen die Bäume auf dem Chilcheplatz bereits Schatten spenden, wuchsen sie bis auf rund 20 Meter in die Höhe, und es wurde notwendig, diese zurückzuschneiden.

 

Im Dezember machten sich Hans Becker und Hansruedi Trümpi unter Mithilfe einer Hebebühne ans Werk. Die Äste mussten einzeln abgeschnitten werden, wobei das Auge auf Baumhöhe keinen idealen Blickwinkel für die Begutachtung der Gesamtform aufweist. Um sicher zu stellen, dass die Bäume auch nach dem Zurückschneiden noch eine gute Figur aufweisen, erteilte ein Forstwart von unten Anweisungen, welche Äste abgeschnitten oder gekürzt werden müssen. Insgesamt gestaltete sich das Zurückschneiden als ein recht mühsames und zeitaufwendiges Unterfangen. Die Bäume wurden auf ca. 15 Meter zurückgeschnitten. Sie weisen nun wieder eine schöne Form auf und wirken nicht mehr ganz so riesig.

 

Wie kam es dazu, dass Linden bei der Kirche gepflanzt wurden? Im Oktober 1913 pflanzten Konfirmanden unter Leitung von Pfarrer Paul Thürer auf der Wiese südlich der Kirche eine Linde ein. Dies geschah aus Anlass des 100-Jahr-Jubiläums der Reformierten Kirche Netstal. Am Reformationssonntag, 04. November 1945, wurde auf derselben Wiese eine zweite Linde, die sogenannte «Friedenslinde» gepflanzt. Die Schneemengen in früheren Jahren waren erheblich grösser als heutzutage, und somit stürzten auch gewaltigere Staublawinen am Wiggis zu Tal. Die Friedenslinde fiel einer solchen Staublawine im März 1973 zum Opfer, so dass heute nur noch eine Linde auf der Wiese steht. Die beiden Linden auf dem Chilcheplatz wurden 1987/88 während der Neugestaltung des Chilcheplatzes gepflanzt. Noch heute erfreuen die drei Linden so manches Frauenherz, wenn ihre Blüten im Sommer für Tee gepflückt werden, und im Herbst dient das Laub oftmals als Streu für die Rinder. So weisen die Linden nicht nur als Schattenspender sondern auch auf manch andere Weise gute Dienste.

 

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