Bilder und Berichte

Kinderweihnachtsfeier 2018

Die diesjährige Kinderweihnachtsfeier stand unter dem Motto: «Das schönste Geschenk». Pfarrer Edi Aerni und Katechetin Susanne Marti inszenierten mit den Religionsschülern der 1.-6. Klasse sowie den Religionsschülern der ersten Oberstufe ein Schattenspiel zum Thema Schenken. Die Kleinsten überbrachten in Gestalt von Engeln, Königen und Hirten dem neugeborenen Jesuskind Geschenke. Ihre Reise zur Krippe in Bethlehem, welche als Schattenspiel gestaltet war, wurde jeweils musikalisch mit Trommeln, Rasseln oder weihnachtlichen Klängen am Klavier (gekonnt vorgetragen von Dominik Berchten) umrahmt.
Die Schüler der ersten Oberstufe spielten gekonnt die Weihnachtsgeschichte aus dem Matthäus-Evangelium unter Mitwirkung der lebenden Katze Loki, welche Irenus einem armen Mädchen als Trost schenkte.
Als Abschluss des Schattenspiels führten die Schüler der 4.-6. Klasse weihnachtliche Begebenheiten aus dem Alltag vor. So inszenierten sie zum Beispiel das Schmücken des Weihnachtsbaums, das Überbringen und Auspacken von Geschenken sowie das gemeinsame Essen an Weihnachten.
Alle Inszenierungen wurden jeweils mit Strophen aus dem Lied «Das isch de Stern vo Bethlehem» und zum Schluss mit dem Weihnachtslied «Oh Tannenbaum» musikalisch umrahmt.
Nach der Kinderweihnachtsfeier durften alle Kinder Brotteig-Mäuse mit nach Hause nehmen, und sowohl Erwachsene als auch Kinder wärmten sich am Feuer auf dem verschneiten Chilcheplatz mit Glühwein und Punsch auf, bevor der Heimweg angetreten wurde.


Sonntag, 28. Oktober 2018

Orgel-Gottesdienst

Unter dem Motto: «Die Orgel – das Instrument der Superlative» fand am Sonntag, 28. Oktober in der Reformierten Kirche Netstal ein Orgelgottesdienst statt. Hanspeter Bolliger umrahmte den Gottesdienst als Organist gekonnt und abwechslungsreich mit einem spanischen Orgelstück von Don Luis Milán (1500-1561), einem Stück aus dem Robertsbridge Codex, einer Sammlung der ältesten, für Tasteninstrumente geschriebenen Musikstücke, mit dem Beatles-Lied Michelle und mit der Toccata in C-Dur von Johann Pachelbel (1653-1706).

 

Nach dem Gottesdienst führte Hanspeter Bolliger den zahlreich Anwesenden die Metzler-Orgel interessant und lehrreich vor. Er zeigte die vielen Facetten der Orgel auf – die Orgel, nebst dem Schlagzeug das einzige Instrument, welches auch über Fusspedale verfügt. Er erklärte die Zusammenhänge zwischen Registern und Manualen und führte die Anwendungen sogleich in der Praxis vor, wobei deutlich hörbar war, wie verschieden eine Orgel tönen kann. Von ganz tiefen bis ganz hohen Tönen in den unterschiedlichsten Lautstärken ist auf der Orgel fast alles spielbar. Dadurch sind auch den Musikrichtungen kaum Grenzen gesetzt. Die Orgel eignet sich nicht nur für klassische Musik, es können auch ganz andere Musikrichtungen wie Volksmusik, Jazz, Pop usw. auf der Orgel gespielt werden.
Zum Schluss erzählte Hanspeter Bolliger, dass die Metzler-Orgel in den Sechziger- und Siebzigerjahren zu den herausragenden Orgeln der Region zählte. Sie war so etwas wie ein Referenzinstrument der Orgelbaufirma Metzler. Namhafte Organisten aus aller Welt haben sie gespielt und auf ihr konzertiert. Das Gästebuch zeugt davon. Der österreichische Organist Anton Heiller hat hier das Orgelbüchlein von Johann Sebastian Bach auf Schallplatte eingespielt und Hannes Meyer seine musikalische Geschichte „Herr Bach geht in die Stadt“.
Hanspeter Bolliger kam während seiner Zeit als Kantonsschüler zum ersten Mal mit der Metzler-Orgel in Kontakt. Bei seinem damaligen Orgellehrer Rudolf Meyer hat er ein paar Orgelstunden auf der Orgel genossen. Dass er später einmal selber als Organist auf diesem Instrument wirken würde, hätte er damals nicht zu träumen gewagt. Dass dieser Traum wahr geworden ist, erfüllt ihn heute noch mit Freude.
Wir danken Hanspeter Bolliger für sein Engagement und sein unkompliziertes und motiviertes Wirken als Organist in der Reformierten Kirchgemeinde Netstal.

Evang. Ref. Kirchenrat Netstal


Kinderlager 2018

In der ersten Sommer-Schulferienwoche führte uns das diesjährige Kinderlager ins malerische Segnas, ein kleines Dorf oberhalb von Disentis, GR. Begleitet wurden die 29 Kinder der ersten Klasse bis zur 1. Oberstufe von fünf Leiterinnen, drei Hilfsleiterinnen sowie unserer hervorragenden Köchin, Moni Castelli, welche uns mit ihren Speisen die ganze Woche verwöhnte. Unser schönes Ferienhaus bot viel Platz zum Spielen und dank der guten Lage waren wir nach jeweils gemütlichen Spaziergängen an unseren Ausflugszielen angelangt.

Hoch in der Luft führte uns die Bergbahn auf Caischavedra. Dank des guten Wetters mit viel Sonnenschein blieb auch der Badespass am Rhein, nahe der Rheinquellen, nicht auf der Strecke. Zum Thema Cowboy und Indianer gab es viel neues zu entdecken, Während die einen zum ersten Mal Indianerbohnen probierten, versuchten andere ein Feuer ohne Zündhölzli und Feuerzeug zu entfachen. Traumfänger wurden gebastelt, und für jene, welche dann doch nicht auf den Geschmack der Indianerbohnen kamen, gab es lecker zubereitete Fruchtspiessli zum Dessert. Diese schmeckten trotz Niederlage der Schweiz gegen Schweden an der Fussball-WM nicht weniger köstlich. Nachdem die Schweizer-Fangemeinschaft das WM-Spiel mit grossem Interesse verfolgt hatte, wurde der Abschlussabend mit der traditionellen Kinderlager-Abschlussparty gefeiert. Der eine oder andere merkte erst auf der Heimreise, dass das einzige, was ihm oder ihr im Lager gefehlt hat, Schlaf war, welcher nun im Car nachgeholt wurde. Mit viel Freude und glücklich, alle wieder gesund zuhause zu wissen

Saarah Häuptli, Lagerleitung