Bilder und Berichte


gottesdienst zur konfirmation und zum erntedank


Am Sonntag, 18. Oktober feierten unsere vier Konfirmandinnen und Konfirmanden, Elena Sauter, Pia Fischli, Marco Schnyder und Toni Zehnder ihre Konfirmation, nachdem die Feier im Frühjahr nicht durchgeführt werden konnte.

Ihr Konfirmationsthema «Heimat» passte hervorragend zum Erntedank-Gottesdienst, und die vier Jugendlichen gestalteten den Gottesdienst zusammen mit Pfarrer Edi Aerni mit Textbeiträgen zum Thema: Was bedeutet Heimat für mich?

Marco und Toni umrahmten den Gottesdienst mit einer Darbietung im Fahnenschwingen, welche sie eigens für die Konfirmationsfeier einstudiert haben, und das Ländlertrio «Augenschmaus» sowie Hanspeter Bolliger an der Orgel bereicherten den Gottesdienst musikalisch.

 

Nach dem Gottesdienst liessen die Anwesenden bei einem Apéro und zum Platzkonzert der Harmoniemusik Netstal den Vormittag ausklingen, bevor es für die Konfirmandenfamilien zum gemütlichen zweiten Teil der Konfirmationsfeier überging.


kinderlager 2020 in obersaxen


Das diesjährige Kinderlager stand erst auf wackeligen Beinen, da lange nicht sicher war, ob es durchgeführt werden konnte. Am 27.5.20 stand fest: Der Bundesrat beschloss weitgehende Lockerungen per 6. Juni. Das bedeutete: Ferienlager für Kinder und Jugendliche waren wieder möglich.

Meine Anmeldezettel für das Kinderlager, welche normalerweise vor Ostern in der Schule verteilt werden, gelangten dieses Jahr reichlich spät an meine Zielpersonen. Einen Anmeldeschluss gab es dieses Jahr keinen. Wenige Tage vor unserer Abreise hatten wir schliesslich 25 feste Anmeldungen.

Ohne mein Lagerteam im Rücken wäre die Durchführung nicht mehr möglich gewesen. Denn auch Edi Aerni, Daniela & Priska Tietz, Fränzi Lanfranchi und unsere Küchenfee, Moni Castelli blieben zuversichtlich und waren allzeit bereit, falls das Okay vom Bundesrat kommen sollte.

Am Montagmorgen um 10.00 Uhr fuhren wir am Bahnhof Netstal los. Angekommen in Flond bezogen wir unser Ferienhaus. Dann wurde die Umgebung erkundet. Das nimmt jeweils einige Zeit in Anspruch und gibt einen Bärenhunger. Traditionell konnten sich die Kinder am ersten Tag auf eine grosse Portion Tomatenspaghetti freuen. Schliesslich brauchten wir Energie für die Unternehmungen der folgenden Tage.

Wir veranstalteten aufregende Schnitzeljagden und Spiele um das Haus und eine Wanderung zum Rufelipark mit Bräteln. Am Donnerstag liefen wir nach Ilanz hinunter ins Freibad. Dort waren wir ein wenig kürzer als geplant, denn ein Wolkenbruch unterbrach unseren Badespass. Leicht nass fuhren wir mit dem Postauto nach Flond zurück. Die frühere Ankunft liess den Kindern genug Zeit zur Vorbereitung der Disco, welche, wie die Spaghetti, ins jährliche Lagerprogramm gehört.

Ich empfand das Kinderlager als sehr stimmig. Gerade nach dieser Zeit, in der die Kinder zu Hause bleiben mussten und während des Lockdowns keinen oder nur wenigen sozialen Kontakten nachgehen konnten. Ich glaube, wir sind in dieser Woche alle ein Stückchen gewachsen.

Ich bin dem lieben Gott sehr dankbar, dass ich alle gesund, etwas müde, aber mit vielen Eindrücken aus dem Lager heimbringen durfte.

 

Die Lagerleiterin 

Saarah Häuptli